Unter die­ser Rubrik stel­le ich all die Din­ge vor, die ich nach lan­ger, ermü­den­der und gründ­li­cher Recher­che für gut befun­den und für mei­nen Sohn gekauft habe. Von der Erst­aus­stat­tung, über die ers­ten Krab­bel- und Lauf­schu­he bis hin zum ers­ten Drei­rad.

Ich kau­fe im All­ge­mei­nen am liebs­ten zeit­lo­se Pro­duk­te mit klas­sisch ele­gan­tem Design.

Bei Klei­dung bevor­zu­ge ich (vor allem für mei­nen Sohn) natür­li­che Mate­ria­li­en (mit Aus­nah­me von Lyo­cell) wie: nach­hal­ti­ge Wol­le, Kasch­mir, Lei­nen, Vis­ko­se, Hanf, Sei­de und natür­lich die gute alte Baum­wol­le.

5 Hauptkriterien

Ich bin ein Kun­de mit sehr hohen Ansprü­chen. Die fünf grund­sätz­li­chen Kri­te­ri­en, die mei­ne Kauf­ent­schei­dung beein­flus­sen, sind:

5 Kaufkriterien
5 Kaufkriterien
5 Kaufkriterien
5 Kaufkriterien
5 Kaufkriterien
  1. Schad­stoff­frei­heit (daher bevor­zugt BIO, GOTS, min­des­tens Öko­TEX 100; Öko­TEST mind. GUT, bevor­zugt SEHR GUT)
  2. Hohe Qua­li­tät des Mate­ri­als
  3. Makel­lo­se Ver­ar­bei­tung
  4. Lang­le­big­keit / Robustheit
  5. Hand­ha­bung / Funk­tio­na­li­tät (kur­zer Geduldsfaden)

Bei Kin­der­pro­duk­ten sind es die oben genann­ten plus

  • Sicher­heit (Stif­tung Waren­test / ADAC-Test min­des­tens GUT)
  • Ergo­no­mie
  • Viel­sei­tig­keit in der Nutzung
  • Öko­no­mie (Repe­ra­tur­fä­hig­keit, Ersatzteilfrage)
  • Pfle­ge­auf­wand

Wenn die oben genann­ten Anfor­de­run­gen erfüllt sind und ich zwi­schen zwei, drei Pro­duk­ten schwan­ke, geben fol­gen­de Punk­te den Aus­schlag dafür, ob ich mich für oder gegen ein bestimm­tes Pro­dukt entscheide:

  • Far­be
  • Design
  • Funk­ti­ons­um­fang / Zusatz­nut­zen (USP)
  • Öko­lo­gie / Nachhaltigkeit

Nicht, dass ich so Ete­pe­te­te bin und es das moderns­te Super­ge­döns sein muss, ganz und gar nicht. Wie schon gesagt: ich mag es ger­ne klas­sisch, ele­gant und natür­lich.

Dar­über hin­aus bevor­zu­ge ich

  • abge­run­de­te Formen
  • Holz­pro­duk­te, unla­ckiert (sie­he GRIMMS) gegen­über Plas­tik bei Spielzeug
  • Natur­fa­sern gegen­über syn­the­ti­schen Fasern – Stof­fe müs­sen atmen“
  • Moder­ne Far­ben (sie­he PAN­TO­NE 2018–2021) – jeden­falls nicht knal­lig und nicht nur aus den Grund­far­ben Knall-Gelb, ‑Rot, ‑Blau und ‑Grün bestehend.

Farben.

Hell­ro­sa, hell­blau oder mint­grün – that’s all we have. – Ähm, nein danke.
Zwei Din­ge haben mich wäh­rend mei­ner Schwan­ger­schaft echt auf die Pal­me gebracht: 1. war­um muss alles für Schwan­ge­re gepunk­tet sein? 2. War­um haben 90% der Mar­ken auf dem Markt, die Baby­pro­duk­te anbie­ten, noch nicht kapiert, dass die 1990er rum sind. Die schei­nen auf ihrem eige­nen Pla­ne­ten zu leben, unbe­hel­ligt von der Welt hier drau­ßen, bei ihren Kun­den, einem Pla­ne­ten, auf dem der Zei­ger seit den bun­ten 90ern still steht…

Wel­che Far­ben ich für mei­nen Sohn bevor­zugt kau­fe, fin­dest du auf mei­ner Pinnwand:

Design

Stramp­ler mit bun­ten Bild­chen und vor allem appli­zier­ten Tier­chen? OUT. Das­sel­be gilt auch für Designs: haben die denn kein Insta­gram oder Pin­te­rest? War­um inter­es­siert man sich als eta­blier­te Mar­ke, die sicher auch wei­ter­hin mit­mi­schen will, nicht für die Wün­sche und Vor­stel­lun­gen sei­ner (offen­bar 60 Jah­re jün­ge­ren) Kun­den und taucht mal in das Jahr 2020 ein, mit­samt des Zeit­geis­tes und der hyg­geligen Mode­vor­stel­lun­gen?

Margarita
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