Neuanfang

– Manage dein Leben – Verwirkliche dich selbst –

Kategorie: Freier Kopf Seite 1 von 2

Kristallklare Prioritäten dank Klarheit

Klar­heit.

Das ist es, wonach du dich sehnst, nicht wahr?

Klar­heit ermög­licht es uns, zu sehen, was das Wesent­li­che ist und und unse­ren Fokus dar­auf auszurichten.

Wenn du Klar­heit gewon­nen hast, wird es dir sehr leicht fal­len, NEIN zu sagen. Klar­heit ermög­licht es uns, kla­re Prio­ri­tä­ten zu set­zen für die Din­ge, die uns per­sön­lich wich­tig sind und uns als Mensch und Per­sön­lich­keit wach­sen las­sen und im Leben wei­ter bringen.

Klar­heit ermög­licht es uns erst, von unse­rer Ent­schei­dungs­frei­heit Gebrauch zu machen und selbst­be­stimmt eine Wahl zu tref­fen, zu tun, was gut für uns ist anstatt was gut für irgend­wen anders ist.


Klar­heit ver­hin­dert, dass du für immer in die­ser Sack­gas­se ste­cken bleibst.

Klar­heit ver­hin­dert, dass du wei­ter wie ein blin­des Huhn von A nach B läufst; dass dei­ne Ener­gie schon mor­gens auf­ge­braucht ist und du im Auto­pi­lot wie­der die­sel­ben ewi­gen Schlei­fen abläufst, um in der­sel­ben Sack­gas­se zu lan­den, in der du los gelau­fen bist; dass du fremd­be­stimmt To Do’s abar­bei­test, die dich in dei­nem Leben und dei­ner per­sön­li­chen Ent­wick­lung kei­nen Schritt wei­ter bringen.

Um Klar­heit zu schaf­fen, müs­sen wir eine INVEN­TUR machen: im Kopf und im Haus. 

Ziel die­ser Akti­on ist es: 

  1. unser Leben über­sicht­lich vor uns aus­ge­brei­tet zu sehen,
  2. aus­zu­mis­ten und Raum zu schaf­fen und 
  3. lang­fris­tig bes­ser über den Input zu haushalten. 

Wenn du kei­nen Müll rein lässt – musst du weni­ger auf­räu­men. Oder anders gesagt:

Soll dein Kopf voll Müll oder voll mit Glit­zer sein? 😉

Du hast immer die Wahl. Jeden Tag kannst du neu ent­schei­den, was du in dei­nen Kopf und in dein Haus lässt. Du kannst dich ent­schei­den zu sagen: 

NEIN, du bleibst draußen. 

Ohne schlech­tes Gewissen. 

Wenn du Klar­heit gewon­nen hast, wird es dir sehr leicht fal­len, NEIN zu sagen. Es wird leicht sein, weil dein Fokus laser­scharf sein wird, aus­ge­rich­tet auf die wesent­li­chen Schrit­te und Vor­gän­ge. Alles, was drum­her­um ist, wird ver­blas­sen und optional.

Wir wer­den jetzt Schritt für Schritt alles, was sich an Zeug ange­sam­melt hat: sam­meln, aus­mis­ten, sor­tie­ren und in kon­kre­te To-Do’s umwandeln.

Ich ori­en­tie­re mich in mei­nem Vor­ge­hen an der welt­weit aner­kann­ten Get­ting Thins Done®-Metho­de von David Allen, genau­er: an den 5 Stu­fen Arbeits­ab­läu­fe zu meistern:

Get­ting Things Done® and GTD® sind regis­trier­te Mar­ken der David Allen Company. 
  1. Inven­tur
    - Alle Auf­ga­ben zusammentragen;
  2. Fil­tern
    - Die Auf­ga­ben eti­ket­tie­ren nach Prio­ri­tät, Wich­tig­keit, Dele­gier­bar­keit, Sta­tus und Auf­ga­ben­typ;
    - Tren­nen zwi­schen Ter­mi­nen und Aufgaben;
  3. Orga­ni­sie­ren
    – Auf­ga­ben ent­spre­chen­den Lis­ten zuwei­sen und in Ord­nern, Boards, Apps, BuJos, u.ä. organisieren;
  4. Pla­nen
    – Auf­ga­ben mit­hil­fe von Akti­ons- bzw. Nächs­te Schrit­te-Lis­ten und eines per­sön­li­chen Kana­ban-Boards Schritt für Schritt abarbeiten;
  5. Feed­back
    – Regel­mä­ßig den Sta­tus der Auf­ga­ben über­prü­fen und sein Vor­ge­hen, die Lis­ten und die Pla­nung ana­ly­sie­ren und wenn nötig indi­vi­du­ell anpas­sen.

Begin­nen tun wir mit einer INVEN­TUR des Kop­fes.

Auf geht’s in dein neu­es Leben! 😀

Die Ideen in die­ser Arti­kel-Serie basie­ren auf den Metho­den und Prin­zi­pi­en, die David Allen in sei­nem legen­dä­ren Buch Get­ting Things Done® vor­stellt. Ich rei­ße die ein­zel­nen Ele­men­te der Metho­de nur an und prä­sen­tie­re sie in bereits modi­fi­zier­ter, ergänz­ter und auf das digi­ta­le Zeit­al­ter ange­pass­ter Form. Wer die Metho­de David Allens an sich und in ihrer Ganz­heit ver­ste­hen und anwen­den will, dem emp­feh­le ich, sich das Buch zu kau­fen und es zu stu­die­ren. Es wird sich in jedem Fall auszahlen.

Die Eisenhower-Methode

Wenn es um Zeit- und Selbst­ma­nage­ment geht, kommt man ein­fach nicht an der berühmt berüch­tig­ten EISEN­HO­WER-MATRIX vor­bei. War­um ist sie legen­där? Weil sie funk­tio­niert. Wenn die Hüt­te brennt, der Kopf explo­diert und erdrü­cken­de Panik auf­steigt, die dein Hirn lähmt; wenn es in Cor­ti­sol badet, aber Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den müs­sen – DANN ist die­se Matrix der FIL­TER, den du jetzt brauchst. 

Kopf frei kriegen – Schritt 2: Ordnen

Ordnen, sichten und kürzeln“

Was ist damit zu tun?

Unser Ziel

IST: Mit die­sem Schritt trennst du die Spreu vom Wei­zen. Die Leit­fra­ge ist: Wor­um han­delt es sich? Muss ich etwas tun.

Motivation / wünschenswertes Ergebnis

Nur WICH­TI­GES bleibt, alles, was kei­ne Hand­lung von dir erfor­dert, ver­schwin­det von der Lis­te! Alle ande­ren Auf­ga­ben bekom­men Kon­tur und wer­den dadurch planbar. 

Aufgabe

Als ers­tes prüfst du, wo du kon­kret etwas tun musst. Indem du anschlie­ßend Auf­ga­ben dele­gierst, die nicht zwangs­läu­fig von dir selbst erle­digt wer­den müs­sen und Ter­mi­ne sowie ter­min­ge­bun­de­ne Auf­ga­ben in dei­nen Kalen­der ein­trägst, ver­rin­gerst bereits effek­tiv lose Enden. 

Bevor du dei­ne Wasch­ma­schi­ne packst, sor­tierst du dei­ne Klei­dung (bes­ten­falls) vor: nach Far­ben, nach Mate­ri­al, nach Ver­schmut­zungs­grad. Das­sel­be tun wir jetzt auch. 

Es wäre Irr­sinn die Lis­te SO WIE SIE IST abar­bei­ten zu wol­len *Gän­se­haut krieg*- so etwas soll­test du nie wie­der tun 😉 

Der Zweck der Lis­te ist ja, einen Über­blick zu bekom­men und das Gan­ze zu sichten. 

Kopf frei kriegen – Schritt 1: Sammeln

Sammeln, Sammeln, Sammeln

Was ist es?

Unser Ziel:

Mit die­sem Schritt ver­schaffst du dir einen Über­blick über das Cha­os in dei­nem Kopf. 

Motivation / wünschenswertes Ergebnis:

Du weißt ganz genau, dass nichts mehr irgend­wo“ lauert.
Mit jedem Punkt mehr auf der Lis­te, bekommt die schein­bar unend­li­che Mas­se an Auf­ga­ben eine klar umgrenz­te, über­schau­ba­re Form.

Aufgabe:

Dafür musst du aus­nahms­los ALLE Ange­le­gen­hei­ten (= Ener­gie­vam­pi­re), die dei­ne Auf­merk­sam­keit bean­spru­chen erfassen. 

Dein Kopf ist eine Mülltonne

Ein Tag mag sich für dich schon lan­ge anfüh­len wie der ande­re. Höchst­wahr­schein­lich steckst du im Hams­ter­rad fest. Du arbei­test nur noch Lis­ten ab. Kon­kre­te oder ima­gi­nä­re. Meist kon­tur­lo­se, dif­fu­se Anein­an­der­rei­hun­gen an unsor­tier­ten To Do’s.
Es ist müh­sam und du fühlst dich schwer wie Blei. Kein Ende in Sicht und täg­lich kommt etwas Neu­es hin­zu. Ein Ter­min, eine E‑Mail, etwas zu repa­rie­ren, das noch absa­gen und dar­an noch den­ken. Puh. Dein Kopf ist am explo­die­ren, du bist unauf­merk­sam und ein­fach über­for­dert. Schluss damit! Ich zei­ge dir wie.

Beherr­sche dei­nen Geist,
oder er wird dich beherr­schen.Horaz

Jeden Tag fun­giert unser Kopf als Müll­ton­ne, in die wir wahl­los alles hineinwerfen. 

Es wäre ja auch Sisy­phus­ar­beit jedes die­ser zehn­tau­send Infor­ma­ti­ons­hap­pen und Ange­le­gen­hei­ten, die wir so auf­neh­men, erst zu ana­ly­sie­ren und zu bewer­ten. Wir wür­den mor­gens nicht mal aus dem Bett kommen.

Damit wir nicht ver­hun­gern und lebens­fä­hig blei­ben, hat das Gehirn bereits Fil­ter instal­liert und greift auf Heu­ris­ti­ken, sog. Faust­re­geln, zurück (unse­re Welt­bil­der, Grund­ein­stel­lun­gen, Glau­bens­sät­ze, unse­re Vor­stel­lungs­welt, Vor­lie­ben, Dok­tri­nen, usw.).

Die sor­tie­ren schon mal die von außen kom­men Rei­ze etwas vor.

Den­noch kom­men vie­le Rei­ze und Infor­ma­tio­nen durch.

Und man­che Din­ge haben es sich schön gemüt­lich gemacht. Näm­lich all die Din­ge und Ange­le­gen­hei­ten, die wir erle­di­gen und eben im Kopf behal­ten müs­sen“:

  • Uner­le­dig­tes Zeug
  • Ver­pflich­tun­gen (beruf­lich & privat)
  • Gedan­ken (nega­ti­ve Glau­bens­sät­ze, Ideen, Wün­sche, Ängs­te (Kopf­ki­no), Sor­gen (nega­ti­ve Gedankenspiralen))
  • Pro­jek­te (beruf­lich & privat)
  • Geburts­ta­ge, Hoch­zei­ten, Jubiläen
  • Papier­kram
  • Usw.
Was pas­siert mit die­sen Din­gen, die dei­ne AUF­MERK­SAM­KEIT bestän­dig auf sich ziehen?

Nun, dein Kopf wür­de es auch ger­ne wissen 😉

Der Schmierzettel deines Lebens

Wie du deine pauschal abgezogenen Energietaler wieder zurück eroberst

In die­sem Bei­trag gebe ich dir den Grund­riss eines trans­for­mie­ren­den Pro­gramms für dein Unter­be­wusst­sein. Es soll eine täg­li­che Erin­ne­rung an das Wesent­li­che sein:

Du bist genug. 

Denn dass du das weißt und damit mei­ne ich: wenn dein Unter­be­wusst­sein davon über­zeugt ist und kei­nen Zwei­fel mehr dar­an hat, dann haben wir ein soli­des Fun­da­ment, auf dem wir auf­bau­en können.

Und als gran­dio­sen Neben­ef­fekt hät­test du mehr Ener­gie­ta­ler für das Eta­blie­ren neu­er Gewohn­hei­ten, das ver­fol­gen dei­ner Zie­le und natür­lich dem Aus­su­chen der pas­sen­den Pastasauce.

So. Und jetzt nimm ein Blatt Papier oder so einen schö­nen bun­ten Haft­no­tiz­zet­tel und einen Stift und schrei­be auf – ordent­lich, so dass du es lesen kannst:

  1. Es ist nicht mei­ne Schuld. 
  2. Ich bin genau rich­tig so, wie ich bin.
  3. Ich über­neh­me Verantwortung.
  4. Ich bestim­me bewusst mei­ne Warums und mei­ne Wer­te und hand­le nach ihnen als mei­nen höchs­ten Prinzipien.
  5. Mein Ziel ist es, mei­ne Visi­on (von mir und mei­nem Leben) zu leben.
  6. Ich ver­traue mir, dass mein Bes­tes reicht, um mei­ne Zie­le zu erreichen.
  7. Umwe­ge gehö­ren dazu. Ich gehe ein­fach weiter.

Das beinhal­tet fol­gen­de Grundgedanken:

1.

Ich habe mein Bes­tes getan, mein jün­ge­res Ich zu schüt­zen, um in die­ser gars­ti­gen Welt zu über­le­ben.

Für das, was mir ange­tan wur­de, tra­ge ich kei­ner­lei Ver­ant­wor­tung oder Schuld. 

Peng! Du bist keine Maschine

PENG!

Es gibt Men­schen, die sind so ziel­fi­xiert, dass sie, wenn sie an einer Auf­ga­be dran sind, alles um sich her­um ver­ges­sen – ein­schließ­lich ihrer selbst als orga­ni­sches Wesen, das bio­lo­gi­schen Geset­zen unter­wor­fen ist. Sie han­geln sich prak­tisch von Kaf­fee zu Kaffee…
„…nur noch ein paar Minuten/​Stunden/​Tage/​Wochen, DANN ist es erle­digt und DANN kann ich wie­der nor­mal’ leben.“

Ah ja. Sicher. Ist schon klar. 😉

Doch tat­säch­lich kommt da schon das nächs­te Pro­jekt“ und im End­ef­fekt ver­geht so locker ein Jahr­zehnt (oder meh­re­re…) und schwupps ist man 40 oder 50 und merkt:

Schei­ße. Ich habs ver­geigt. Das Leben. MEIN Leben. Ich habe Raub­bau an mei­nem Kör­per betrie­ben. Mein Leben ging mir buch­stäb­lich an die Substanz.

Das kann einem in einem stil­len Moment der Klar­heit ein­fach so auf­leuch­ten. Wie ein klas­si­scher Geis­tes­blitz. Oder die Erkennt­nis erwuchs aus einer tie­fe­ren und hef­ti­ge­ren Mid­life­cri­sis. Man­che trifft es aus hei­te­rem Him­mel, uner­war­tet und wie eine mäch­ti­ge Faust mit­ten in die Bauch­ge­gend. Viel­leicht in Form eines klei­nen Herz­in­fark­tes oder eines (Ansät­ze zum spä­te­ren Herz­in­farkt bereits in sich tra­gen­den) Bur­nouts“…

Viel­leicht hat sich der Gedan­ke nach jah­re­lan­ger Ker­ker­haft lang­sam über Jah­re nach oben gewühlt, wie ein klei­ner Wurm in Form einer Depres­si­on oder das Unter­be­wusst­sein spricht zu dir mit­tels einer Angst­stö­rung, die lang­sam aber sicher dein Leben statt dei­ner in die Hand nimmt und es zu kon­trol­lie­ren beginnt – wie das Herr­chen den Hund. Dabei bist du, naja, der Hund eben.

Und das ver­rück­te: du wirst gelobt. Du wirst dafür gefeiert. 

Die Sabi­ne, ja die ist flei­ßig – unse­re BES­TE frau! Her­bert? Immer da, wenn man ihn braucht. Packt mit an, beschwert sich nicht. Soli­de Arbeit. Ehr­gei­zig, hilfs­be­reit, ziel­stre­big, orga­ni­siert, noch ein paar Adjek­ti­ve, die meist Leu­te beschrei­ben, die sich aus­powern“.“

Um zu gefal­len, um was zu bewei­sen, um ihren Selbst­wert auf­recht zu erhal­ten, der von Lob und Aner­ken­nung der ande­ren“ abhängt, es gibt vie­le Grün­de. Und es muss nicht nega­tiv sein! 

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