In 4 Schrit­ten zu mehr Selbst­zu­frie­den­heit

Nur durch posi­ti­ves Den­ken allein wird sich in unse­rem Leben nicht viel ändern. Auch durch uner­müd­li­ches Arbei­ten an sich Selbst wird sich mög­li­cher­wei­se erstaun­lich wenig am inne­ren Befin­den ändern.

Es gibt Mil­lio­nen durch­trai­nier­te, super orga­ni­sier­te, intel­li­gen­te, schö­ne und begab­te Men­schen auf der Welt — die ihr Leben damit ver­brin­gen, die­sen Stan­derd auf­recht zu erhal­ten und noch bes­ser, schö­ner, schnel­ler, schlau­er, orga­ni­sier­ter, etc. zu wer­den.

War­um?

Weil sie nicht zufrie­den sind. Weil ihnen irgend­et­was fehlt. Und sie den­ken, wenn sie nur noch mehr von dem tun, was sie tun, wer­den sie irgend­wann mit ihrem Leben zufrie­den sein.

Es gibt die­sen tol­len Spruch von Albert Ein­stein:

Die reins­te Form des Wahn­sinns ist es, alles beim Alten zu belas­sen und zu hof­fen, dass sich etwas ändert.


1. „Stopp!“

Wenn man unzu­frie­den ist, dann bringt es gar nichts so wei­ter zu machen wie bis­her. Eine Stei­ge­rung davon, bringt genau­so wenig. Wenn man unzu­frie­den ist, muss man den Zug anhal­ten, STOPP sagen und ana­ly­sie­ren. Also:

  1. Erkennt­nis der eige­nen Unzu­frie­den­heit.
  2. STOPP.
  3. Akzep­tanz der eige­nen Unzu­frie­den­heit.
  4. Bereit­schaft die Bau­stel­le in Angriff zu neh­men.
  5. Die Wur­zeln fin­den: War­um will ich, was ich will.

Das wich­tigs­te ist die Erkennt­nis:

Ich bin unzu­frie­den mit der momen­ta­nen Situa­ti­on. Das Leben, das ich jetzt lebe, macht mich nicht glück­lich.

War­um nicht?

Hier gibt es meh­re­re Aspek­te. Zum Bei­spiel:

  • Ich füh­le mich nicht wohl in mei­ner Haut.
  • Mein sozia­les Umfeld depri­miert mich.
  • Ich habe das Gefühl, dass nie­mand mich als Mensch wert­schätzt.
  • Kei­ne Frau/​kein Mann inter­es­siert sich für mich.
  • Ich fin­de, ich bin ein lang­wei­li­ger Mensch, war­um soll­ten mich ande­re mögen?
  • Ich krie­ge nichts auf die Rei­he. Ich brin­ge Din­ge nie zu Ende.

Die­se Aus­sa­gen sind meist sehr vage und schwam­mig. In den meis­ten Fäl­len muss man meh­re­re Schich­ten frei­le­gen, um zur Wur­zel zu gelan­gen.


Vie­le Metho­den — der­sel­be Feh­ler

Für jedes die­ser Pro­ble­me gibt es jeweils spe­zia­li­sier­te The­ra­peu­ten, gibt es gan­ze Bücher­schrän­ke voll Lite­ra­tur, die einem mit etli­chen Tipps, Tricks, Work­shops, Semi­na­ren, Coa­chings unw. aus dem Teu­fels­kreis, beim Los­las­sen alter Mus­ter, schlech­ter Ange­wohn­hei­ten und dem Kampf mit dem inne­ren Schwei­ne­hund hel­fen wol­len.

Jedes die­ser Bücher und jeder The­ra­peut hat eine The­se — ein Mit­tel — ein Rezept — ein Geheim­nis, das seiner/​ihrer Mei­nung nach „die bes­te“ oder „die ein­zi­ge“ Lösung für ein spe­zi­el­les Pro­blem ist. Eini­ge Kon­zep­te sind sind gut, nütz­lich oder hilf­reich, eini­ge weni­ger gut. Aber eins haben sie alle gemein­sam: sie lesen sich super und doch bleibt alles beim Alten (jeden­falls bei mir…).

Es ändert sich nichts.

Des einen Freud ist des ande­ren Leid

Man könn­te nun etli­che Bücher fül­len und erläu­tern war­um die­se oder jene Metho­de nicht anschlägt oder nur bei x Pro­zent anschlägt und bei y nicht. Wel­che x Fak­to­ren noch zu berück­sich­ti­gen oder zu ver­nach­läs­si­gen sind, wel­che Annah­men, Prin­zi­pi­en, Vor­ur­tei­le, The­sen, usw. zu ver­fei­nern, ver­wer­fen oder noch zu berück­sich­ti­gen wären — das wür­de eini­gen einen Dr.-Titel besche­ren, aber den Betrof­fe­nen, Suchen­den, Ver­zwei­feln­den wür­de es nicht nüt­zen.

Das Pro­blem hier ist, dass wir an der Ober­flä­che blei­ben.

Wir suchen tat­säch­lich nach einem „Mit­tel“, einer „Metho­de“, einem „Kon­zept“ oder irgend­ei­nem „Werk­zeug“, wel­ches wir benut­zen kön­nen, um von Außen etwas mit uns zu machen, das uns schwupp­di­wupp ver­än­dert.

Ande­re suchen sich gleich ein neu­es Umfeld und eine neue Phi­lo­so­phie, die sie meist von ande­ren über­neh­men und deren Denk- und Lebens­wei­se sie imi­tie­ren. Nur weil Max Mus­ter im Vega­nis­mus und Mini­ma­lis­mus sei­ne Erfül­lung gefun­den und sich beim Leben mit Gleich­ge­sinn­ten in einem klei­nen Dorf auf Hawaii selbst ver­wirk­licht sieht, muss das noch lan­ge nicht Dein Weg sein, auch nicht, wenn du Dich vegan ernährst und das Kon­zept einer mini­ma­lis­ti­schen Lebens­wei­se klas­se fin­dest.

Wie­der ande­re fin­den tat­säch­lich (für eine Wei­le) Trost in einer neu­en Reli­gi­on oder Glau­bens­rich­tung, im Scha­ma­nis­mus, Wic­ca-Kult, usw. und wie­der ande­re ver­rei­sen und/​oder leben als Noma­den.

Die Leu­te brau­chen die Men­ge.

Dies ist der psy­cho­lo­gi­sche Grund, war­um sie zum Hin­du­is­mus, zum Chris­ten­tum, zum Islam, zu die­sem oder jenem Land, zu die­ser oder jener Ras­se gehö­ren wol­len. Und wenn das nicht genügt, grün­den sie Rota­ry Clubs, Lion Clubs.
Sie kön­nen nicht allein sein.
Sie müs­sen stän­dig von Men­schen umge­ben sein. Nur dann kön­nen sie ihr Schau­spiel auf­recht erhal­ten.

In der Men­ge brau­chen sie nicht sie selbst zu sein.
Osho

Und das ist alles in Ord­nung und kann tat­säch­lich für den ein oder ande­ren sei­ne Erfül­lung und Selbst­ver­wirk­li­chung bedeu­ten.

Doch Dir soll­te bewusst sein, dass Du dabei ledig­lich die Regeln und Ver­hal­tens­nor­men, die Denk­mus­ter und Wert­maß­stä­be der einen Welt gegen jene einer ande­ren aus­tauschst, die eine Reli­gi­on gegen die ande­re, den einen Life­style, gegen den ande­ren.

Es fühlt sich am Anfang alles so „neu“ und auf­re­gend an und die Men­schen sind alle so nett, neh­men Dich freund­lich auf, wei­hen Dich in ihre Ord­nung und Rou­ti­nen ein — Du hast einen neu­en Lebens­sinn gefun­den.

Es fühlt sich „rich­tig“ an.

Für eine Wei­le.

Für manch einen mag es auch rich­tig sein, aber für Dich viel­leicht nicht. Doch das merkst Du wie­der mal erst spä­ter. Nach­dem Du viel­leicht bereits Dein gan­zes Hab und Gut ver­kauft hast, Dei­ne Fami­lie und Freun­de in einem ande­ren Land zurück­ge­las­sen hast. Wäre es nicht schön, wenn man schon vor­her wüss­te, ob die Ent­schei­dung rich­tig ist?

Manch­mal kann man Din­ge tat­säch­lich nur aus­pro­bie­ren. Wenn Du eine star­ke Reso­nanz fühlst, wenn Dein Bauch dir sagt, dass Du das unbe­dingt machen musst, dann bin ich immer dafür, sei­ner Intui­ti­on zu fol­gen.

Was ande­res ist es jedoch, wenn Du gera­de total mit Dei­nem Leben über­for­dert bist und „ein­fach nur weg“ willst und dann Hals über Kopf radi­ka­le Ent­schei­dun­gen bezüg­lich Dei­nes Lebens triffst — Dich viel­leicht von einem ande­ren über­re­den oder irgend­wo rein­zie­hen lässt ohne über­haupt zu hin­ter­fra­gen, was das für Dich für Aus­wir­kun­gen hat.

Mit 20 kann man das viel­leicht noch machen, aber ab 30 möch­test Du sicher nicht noch mehr Expe­ri­men­te machen und end­lich Dei­ne „Mit­te“ fin­den 😉

Was willst DU

Seine/​Ihre“ Erfül­lung, „sein/​ihr“ Weg – muss nicht Dei­ne Erfül­lung oder Dein Weg sein.

Das Ziel und der Schlüs­sel zu inne­rer Zufrie­den­heit und Balan­ce im Leben ist also her­aus­zu­fin­den, was DU willst (1).

Wenn Du also in Dich hin­ein­ge­hört und -gefühlt hast, wenn Du wirk­lich in Dein Inners­tes geschaut und über Fra­gen wie die­se medi­tiert hast:

  • Wer bin ich?
  • Tief in mei­nem Her­zen, was will ich?
  • Wie sieht mein Traum­le­ben aus?

– und zwar ohne Dich von den inne­ren Stim­men (Dei­ner Eltern, Leh­rer usw.) unter­bre­chen zu las­sen!

Die­ser Punkt ist von kolos­sa­ler Bedeu­tung.

Denn nur, wenn Du Dich auch gefragt hast, war­um Du willst, was Du willst — also wenn Du die seit Dei­ner Geburt von ande­ren in Dei­nen Kopf gepflanz­ten Wün­sche, Mei­nun­gen und ver­meint­li­chen Lebens­zie­le (willst wirk­lich Du Arzt/​Lehrer/​Konzernchef wer­den?) von Dei­nen eige­nen unter­schei­den gelernt hast — nur dann kannst Du wirk­lich Dei­nen Weg fin­den und Dei­ne Bestim­mung.

Du siehst, es gibt kei­ne Abkür­zun­gen im Leben.

Egal, wie lan­ge Du vor dir selbst davon läufst, am Ende musst Du immer durch Dich hin­durch, um zu dir selbst zu fin­den.

Die Rei­se beginnt immer bei dir selbst. Klick um zu Twee­ten

Denn nur Du allein kennst die Ant­wor­ten, auf Dei­ne Fra­gen.

Nie­mand sonst weiß, was Du fühlst oder denkst, kennt Dei­ne Wer­te, Dei­ne Zie­le, weiß, wann Du inner­lich auf­leuch­test, was Dich trau­rig macht, was Dei­ne gehei­men Stär­ken und Talen­te sind usw.

Und selbst wenn es jemand wüss­te, er wür­de trotz­dem nicht sagen kön­nen, wie Du Dein Leben am bes­ten leben soll­test, damit Du auf dem Ster­be­bett sagen kannst: ja, ich war zufrie­den, ich habe mich rich­tig ent­schie­den.

Also, der Grund dafür, war­um nichts auf der Welt Dich bis­her wei­ter gebracht hat, ist (sonst wärst Du nicht hier gelan­det 😉 ), dass Du es erfolg­reich ver­mie­den hast, Dich mit dir selbst zu befas­sen. Und damit mei­ne ich kein kur­zes Über­le­gen, was Dein Lieb­lings­ge­tränk ist oder ob Du eher ein Som­mer- oder doch ein Win­ter­typ bist, son­dern das inten­si­ve, ekli­ge Nach­boh­ren und tie­fe Ein­tau­chen in Dich selbst.

War­um.

Das ist die Fra­ge aller Fra­gen. Die Dich ab jetzt immer lei­ten soll­te.

Als ers­tes kannst Du damit anfan­gen Dei­ne Glau­bens­sät­ze als sol­che zu hin­ter­fra­gen: Stimmt das über­haupt, dass ich glück­lich sein wer­de, wenn ich end­lich schlank bin/​die Medail­le gewinne/​befördert wer­de?

War­um glau­be ich das?

Es ist nun ein­mal so, dass allein die Men­ge der Bücher uns vor lau­ter Wald die Bäu­me nicht mehr sehen lässt – es scheint gera­de­zu unmög­lich noch in die­sem Leben etwas grund­sätz­lich zu ver­än­dern, umzu­schwen­ken und sein Leben in eine neue Bahn zu len­ken.

Doch das ist ein Trug­schluss!

Die meis­ten Din­ge, die wir durch unse­re Angst oder Ehr­furcht zu einer mons­trö­sen Kom­ple­xi­tät auf­bla­sen – sind glo­bal betrach­tet ziem­lich über­schau­bar. (In der Wis­sen­schaft ist es oft umge­kehrt.)

Es ist alles Ein­stel­lungs­sa­che.

Zuerst musst Du alles ver­ges­sen, was Du jemals zum The­ma „sein Leben ändern“ gehört oder gele­sen hast. Dann machst Du Dir Fol­gen­des klar:

  • Es ist mög­lich sein Leben von Grund auf zu ändern.
  • Es ist mög­lich es in recht kur­zer Zeit zu tun.

2. Glau­bens­sät­ze iden­ti­fi­zie­ren

Wir haben alle unse­re eige­nen Vor­stel­lun­gen von Zufrie­den­heit. Dar­um soll­te man als ers­tes auf­schrei­ben:

  • Was ist der Grund dafür, dass ich unzu­frie­den bin.
  • Was ist der Grund dafür, dass mir nichts und nie­mand hel­fen kann.
  • Was fehlt mir, um zufrie­den mit mei­nem Leben zu sein.
  • Was müss­te sich aus mei­nem Leben ent­fer­nen, damit ich sagen kann „Ja, ich bin zufrie­den“.

Das könn­ten z.B. eini­ge von die­sen Punk­ten sein:

  • Ich bin zu klein / zu groß.
  • Ich bin häss­lich.
  • Ich bin zu dick / zu dünn.
  • Ich bin dumm.
  • Ich habe zu wenig Geld.
  • Ich bin zu schüch­tern.
  • Ich kann sowie­so nichts.
  • Die ande­ren sind alle bes­ser als ich.
  • Frau Mei­er muss kün­di­gen.
  • Wäre der Chef nicht so ein A*, wäre alles super.
  • Usw.

Dann hat man mal schwarz auf weiß ste­hen, wel­che Gedan­ken — es kann sich auch nur als ein ungu­tes Gefühl äußern — einen Tag für Tag für Tag run­ter­zie­hen. Hin­ter die­sen Punk­ten ste­cken bestimm­te Glau­bens­sät­ze, z.B., dass man ein bestimm­tes Jah­res­ge­halt haben muss, ein bestimm­tes Äuße­res, usw. um in die­ser Welt etwas wert zu sein.

Am destruk­tivs­ten sind Glau­bens­sät­ze wie „ich bin zu klein / zu groß“. An sei­ner Grö­ße kann man nun ein­mal nichts ändern. Wenn man über­zeugt ist, dass die Grö­ße der ein­zi­ge Fak­tor ist, der für all das Leid, für all die Unzu­frie­den­heit in sei­nem Leben ver­ant­wort­lich ist — dann steckt man wirk­lich in einer Sack­gas­se, mit­un­ter in einer depri­mie­ren­den Abwärt­s­pi­ra­le. „Es ist mein Schick­sal, ich muss mich mit dem zufrie­den geben, was ich habe. Ändern kann ich nichts.“

Wel­che posi­ti­ven, ver­än­dern­den Hand­lun­gen könn­ten aus so einem Lebens­mot­to schon erwach­sen?


3. Alte Glau­bens­sät­ze löschen

Ich habe schon gesagt, es ist alles Ein­stel­lungs­sa­che. Und das wie­der­ho­le ich an die­ser Stel­le noch ein­mal aus­drück­lich.

Fort­schritt ist nicht mög­lich ohne Ver­än­de­rung und die­je­ni­gen, die ihre Gedan­ken nicht ändern kön­nen, kön­nen gar nichts ändern.
Geor­ge Ber­nard Shaw

Die Lösung liegt nicht im Tun.

Die Lösung liegt in Dei­ner Denk­wei­se, in Dei­nen Glau­bens­sät­zen! Man muss aber nicht klein­ka­riert an allen mög­li­chen Gedan­ken­mus­tern her­um­schrau­ben, um zufrie­de­ner zu wer­den. Man muss sich nur eine Sache klar machen:

Es ist egal wie

  • man aus­sieht
  • groß / klein man ist
  • dumm / klug man ist
  • dick / dünn man ist
  • enga­giert / pas­siv man ist
  • usw.

solan­ge man sei­ne Ein­schrän­kun­gen, Makel und Feh­ler nicht als Aus­re­de benutzt, um sich aus sei­ner eige­nen Ver­ant­wor­tung für sein Leben her­aus­zu­re­den.

Ver­su­che nicht Dei­ne Feh­ler zu ver­ges­sen, aber hal­te sie dir nicht dau­ernd vor. Lass Feh­ler nichts von Dei­ner Ener­gie, Dei­ner Zeit oder Dei­nes täg­li­chen Lebens in Beschlag neh­men.
John­ny Cash

Du bist der Autor Dei­ner Bio­gra­phie. Ent­we­der Du schreibst sie selbst oder die Umstän­de schrei­ben sie. Klick um zu Twee­ten

Zahl­rei­che Stu­di­en und unse­re All­tags­er­fah­rung zei­gen uns: Das sind nicht die Haupt­grün­de, die für Dei­ne inne­re Zufrie­den­heit und Dei­nen äuße­ren Erfolg ste­hen.

Natür­lich hat man gewis­se Ein­schrän­kun­gen. Aber es hilft einem nicht, sich dar­auf zu ver­stei­fen oder sich hin­ter ihnen zu ver­ste­cken.

Was unse­re Makel in ers­ter Linie sind, sind Aus­re­den.

Na und, dann hast Du eben einen schwie­ri­ge­ren Start. Das heißt aber noch lan­ge nicht, dass Du die Grö­ße­ren, Schö­ne­ren, Intel­li­gen­te­ren nicht über­ho­len und als ers­ter ins Ziel lau­fen kannst.

Groß­ar­ti­ge Sport­ler, Musi­ker, Ärz­te etc. sind nicht unbe­dingt die Begab­tes­ten auf ihrem Gebiet — Start­schwie­rig­kei­ten und Han­di­caps haben sie aber nicht davon abge­hal­ten der Bes­te auf ihrem Gebiet zu wer­den.


4. Schluss mit Aus­re­den

Ich bin viel­leicht noch nicht da, wo ich sein möch­te, aber ich bin heu­te näher dran als ges­tern.

Es ist egal, wo in wel­chem Zustand Du Dich im Moment befin­dest oder wel­che Ein­schrän­kun­gen Du im Moment hast — das sind nicht die Punk­te, die Dich am Errei­chen Dei­ner Zie­le hin­dern. Es gibt nur eins, was Dich dar­an hin­dert ein zufrie­de­ner Mensch zu wer­den:

Dein Fokus.

1. Kon­zen­trie­re Dich auf die Din­ge, die Du ändern kannst.
2. Unter­neh­me jeden Tag einen Schritt in die­se Rich­tung.

Wie kann sowas aus­se­hen?

Hier ein paar Bei­spie­le:

  • Du willst fit­ter sein: absol­vie­re regel­mä­ßig Dein Trai­ning.
  • Du willst mehr zum The­ma xy wis­sen: besor­ge Dir Lite­ra­tur und lese sie regel­mä­ßig.
  • Du willst Dich gesün­der ernäh­ren: pla­ne Dei­ne Mahl­zei­ten, koche selbst und kau­fe beim Gemü­se­händ­ler auf dem Wochen­markt.
  • Du willst ein Instru­ment / eine Fremd­spra­che erler­nen: besor­ge Dir einen Lehrer/​einen Online­kurs und übe regel­mä­ßig.
  • Du willst offe­ner wer­den: spre­che täg­lich Kol­le­gen / Frem­de in der Bahn an und übe Small­talk.
  • Usw.

Mei­ne Freun­de hal­ten mich für einen Irren. Aber das bin ich nicht. Ich bin nur so, wie sie auch wären, wenn sie nicht so viel Angst hät­ten.
John­ny Depp

Was machst Du nun, wenn Du zu klein bist? Ganz ein­fach. Du machst das­sel­be: Du ernährst Dich gesund, machst regel­mä­ßig Sport, gehst mit Freun­den aus, lebst Dei­ne Wer­te.

Das war’s.

Wenn Du das tust, wenn Du jeden Tag jeden Aspekt Dei­nes Lebens bewusst lebst, wenn gesund essen und trai­nie­ren, Gitar­re spie­len und sozia­les Enga­ge­ment zu Rou­ti­nen und Gewohn­hei­ten wer­den, dann hat Dein Leben sich ver­än­dert.

Schritt für Schritt wirst Du zu dem Men­schen, der Du sein willst.

Und es wird nie­man­den inter­es­sie­ren wie groß oder klein, klug oder durch­schnitt­lich Du bist. Men­schen wer­den ger­ne Zeit mit Dir ver­brin­gen.

Weil Du mit bei­den Bei­nen im Leben stehst.

Weil Du bestimmst, in wel­che Rich­tung sich Dein Leben ent­wi­ckelt.

Weil Du authen­tisch bist.

In die­sem Sin­ne:

Akzep­tie­re Dei­ne Ein­schrän­kun­gen und Feh­ler und ler­ne mit ihnen umzu­ge­hen. Wer­de der bes­te Mensch, der Du sein kannst.

Und nicht ver­ges­sen:

Der eine Tag, der alles im Leben ver­än­dern kann, beginnt jeden Mor­gen neu. Klick um zu Twee­ten

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Hal­lo

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Wie ich mei­ne inne­re Ruhe wie­der­ge­fun­den habe – Teil 1

  1. Albert

    Ein her­vor­ra­gen­der Arti­kel! Dan­ke, Mar­ga­ri­ta!

    .…Du bist der Autor Dei­ner Bio­gra­phie. Ent­we­der Du schreibst sie selbst oder die Umstän­de schrei­ben sie.…“ — Das ist der Anfang! Man muss nur wis­sen, was man schreibt 😉
    LG

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