Bin ich bereit?

Etwa im Alter von 25 habe ich das ers­te Mal ernst­haft über die Fami­li­en­grün­dung nach­ge­dacht. (Ok, das stimmt nicht ganz. Eigent­lich hat­te ich schon mit 10 beschlos­sen, dass ich wie mei­ne Mut­ter noch vor 25 mein ers­tes Kind krie­gen wür­de. In der Puber­tät kor­ri­gier­te ich das auf „spä­tes­tens mit 28, wobei 26 ganz schön wäre…“ 😅)

Mei­ne Schwä­ge­rin bekam gera­de ihr 3. Kind und anders als sonst kam ich ins Grü­beln.

Ich stell­te mir vor, wie ich mich füh­len wür­de, wenn es mein Kind wäre — mir ging es vor allem dar­um her­aus­zu­fin­den, ob ich es ein­fach zum knud­deln fand oder ob ich da gera­de ein gaa­anz lei­ses Ticken mei­ner bio­lo­gi­schen Uhr ver­nahm. 🤔

Um das her­aus­zu­fin­den, mach­te ich den Test: Ich stell­te mir die wich­tigs­te Fra­ge:

Bin ich bereit dafür, für den Rest mei­nes Lebens Ver­ant­wor­tung für ein Men­schen­le­ben zu über­neh­men, mög­li­cher­wei­se ab nächs­tem Jahr; bin ich bereit, mei­ne Pro­jek­te hin­ten anzu­stel­len — viel­leicht für immer — um mei­ne gan­ze Ener­gie die­sem Kind zu wid­men?

Und ich fand, dass ich noch nicht so weit war.

Zunächst ein­mal war unse­re finan­zi­el­le Lage mehr als desas­trös.

Wir hat­ten seit Jah­ren auf Urlaub ver­zich­tet und nur gear­bei­tet, ohne dass am Ende Geld oder sonst etwas dabei her­aus sprang. Doch wie vie­le ande­re auch, hat­ten wir den Traum, etwas mehr von der Welt zu sehen, bevor wir eine Fami­lie grün­den. Man kann sagen, was man will: rei­sen ist nun ein­mal ent­spann­ter und preis­wer­ter als Sin­gle. Doch ohne Geld brauch­te ich mir über Urlaub sowie­so kei­ne Gedan­ken machen.

Wir hat­ten trotz gesund­heit­li­cher Pro­ble­me (B12-Man­gel) die Hoff­nung noch nicht auf­ge­ge­ben, dass wir unse­re Pro­jek­te been­den wür­den — und dann end­lich mit dem Geld, das dann flie­ßen wür­de, zumin­dest eini­ge euro­päi­sche Städ­te wür­den erkun­den kön­nen.
Doch es war nicht leicht gegen stän­di­ge Erschöp­fung und bei aku­tem Schlaf­man­gel irgend­was zu schaf­fen, das über die Grund­ver­sor­gung hin­aus ging. Dass die Ärz­te einem nicht wirk­lich hel­fen konn­ten (und woll­ten), mach­te es nicht leich­ter und der psy­chi­sche Druck bei mir nahm jähr­lich wei­ter zu.

Ich schob den Gedan­ken an süße, put­zi­ge Babys also erst­mal bei­sei­te.

Dann folg­ten wie im Bil­der­buch die ers­ten Hoch­zei­ten mei­ner gleich­alt­ri­gen Freun­din­nen und mit 26 und 27 waren sie auch bil­der­buch­mä­ßig schwan­ger. Mit 27 fühl­te es sich für mich noch nicht rich­tig an, aber ich frag­te mich schon, ob es nicht dar­an lag, dass ich mir unter­be­wusst ver­bot dar­über über­haupt nach­zu­den­ken, weil wir eben noch nicht in der finan­zi­el­len Lage waren, ein Kind zu ver­sor­gen und weil ich zwar alles auf­ge­ben wür­de, soll­te es z.B. ein­fach so pas­sie­ren, aber das mei­nem Freund nicht „antun“ woll­te.

Ich woll­te, dass wir die­se Ent­schei­dung gemein­sam tref­fen.

Ich woll­te, dass er sich mit mir über alle klei­nen Mei­len­stei­ne — vom posi­ti­ven Test bis zur Geburt — freut.

Doch unse­re Lage hat­te sich sogar eher ver­schlech­tert, denn nun kri­sel­te es auch in unse­rer Bezie­hung. Was nicht nur an mei­nem zuneh­men­den Pes­si­mis­mus was unse­re Ent­schei­dun­gen betraf lag, son­dern zu einem nicht zu unter­schät­zen­den Teil an unse­ren inkom­pa­ti­blen Rhyth­men (Eule vs. Ler­che), Arbeits­mo­ral (Acker­gaul vs Esel) und Lebens­ein­stel­lun­gen (Muße vs. Fleiß) sowie nicht zuletzt dar­an, dass wir schon seit meh­re­ren Jah­ren prak­tisch von mor­gens bis abends auf­ein­an­der hock­ten.

Es pass­te gera­de so gar nicht und so fass­te zumin­dest den Ent­schluss, dass ich mit oder ohne ihn, mit Geld oder ohne, mit spä­tes­tens 30 mein Kind im Arm hal­ten wür­de.

Ja, das klingt jetzt wenig roman­tisch und ver­mit­telt sicher ein fal­sches Bild von mir, mei­nen Wer­ten und unse­rer Bezie­hung. 🙄

Doch ab einem gewis­sen Punkt muss frau eben irgend­ei­nen „Plan“ haben, wenn sie tat­säch­lich ihren Wunsch nach Nach­wuchs rea­li­sie­ren möch­te.

Ich woll­te rea­lis­tisch sein.

Vor­her dach­te ich jedes Jahr: die­ses Jahr wer­den wir es schaf­fen. Die­ses Jahr wird alles anders. Ich wer­de dies und wir wer­den das tun und alles wird anders. Irgend­wann muss man mal einen Schritt zur Sei­te gehen und sehen, was IST: Wenn wir es in den letz­ten 5 Jah­ren nicht geschafft hat­ten etwas an unse­rem Ver­hal­ten, unse­rer Ein­stel­lung, Arbeits­wei­se etc. gra­vie­rend zu ver­än­dern — dann wür­den wir es höchst­wahr­schein­lich auch in Zukunft nicht.

Und mei­ne Eier­stö­cke wur­den nun mal nicht jün­ger.

Etwa im sel­ben Jahr haben wir dann letz­ten Endes unse­re Pro­jek­te bei­sei­te gescho­ben und uns auf die bereits exis­tie­ren­de Selbst­stän­dig­keit als Musik­leh­rer kon­zen­triert. Wir waren ein­fach erschöpft und frus­triert. Mir mach­te es sehr zu schaf­fen, dass ich es ein­fach nicht geschafft hat­te, gegen mei­ne inne­ren Zwän­ge anzu­kom­men und bes­se­re Prio­ri­tä­ten zu set­zen — viel stär­ker den Rot­stift anzu­set­zen und mich wirk­lich auf das aller Wesent­lichs­te zu kon­zen­trie­ren, anstatt erst all die klei­nen nicht so wich­ti­gen Auf­ga­ben drum­her­um anzu­ge­hen und dann dar­in ste­cken zu blei­ben. (Doch das ist ein ande­res The­ma 😉 )

Wir drück­ten das ers­te Mal auf PAU­SE.

Wir gin­gen öfter mal aus und wenigs­tens mein Part­ner hat­te bald sowas wie ein sozia­les Leben. (Dar­aus erga­ben sich zum Teil neue Kon­flik­te in der Part­ner­schaft, doch auch das ist ein Kapi­tel für sich.)

Jeden­falls, mit 28 setz­te ich mei­nen Part­ner dar­über in Kennt­nis, dass ich jetzt bereit sei für den nächs­ten Schritt. Und wie nicht anders erwar­tet, ver­setz­te es ihn in Panik. Er sei noch nicht so weit, das wäre zu früh, sein Leben wär dann vor­bei…das Übli­che halt.

Ich konn­te ihn ver­ste­hen. Also gab ich ihm Zeit.

Doch ich woll­te zumin­dest mich schon­mal durch­che­cken las­sen und ging das ers­te Mal seit 10 Jah­ren wie­der zum Frau­en­arzt. Ich teil­te ihr sofort mit, dass ich einen Kin­der­wunsch habe und ohne dass ich dar­um gebe­ten hät­te, setz­te sie direkt ein Zyklus-Moni­to­ring an.

Die Ergeb­nis­se waren gut — alles in Ord­nung. Das hät­te ich fast ver­mu­tet, denn:

  • Ich nahm seit 2009 kei­ne Pil­le.
  • Mein Zyklus war bis auf 2 – 3 Tage regel­mä­ßig wie ein Schwei­zer Uhr­werk.
  • Mei­ne Hor­mon­wer­te waren opti­mal.
  • Mei­ne Blut­wer­te war opti­mal.
  • Ich hat­te kei­ne Pro­ble­me mit der Schild­drü­se.
  • Ich hat­te offen­bar kei­ne Endo­me­trio­se oder PCOS etc.
  • Ich hat­te einen regel­mä­ßi­gen Eisprung.
  • In mei­ner Fami­lie gibt es kei­ne Vor­er­kran­kun­gen.

Ich war erst­mal beru­higt.

Wenn mein Zyklus ein­wand­frei war, dann soll­te das Kin­der­krie­gen auch funk­tio­nie­ren, sag­te ich mir. Es ist schließ­lich ein bio­lo­gi­scher Pro­zess, der wenn er erst ein­mal in Gang gesetzt wur­de, nicht mehr auf­zu­hal­ten ist. Ich mei­ne, selbst Frau­en mit einem geschwäch­ten Immun­sys­tem (Auto­im­mun­krank­hei­ten) oder Frau­en, die dro­gen- oder alko­hol­ab­hän­gig sind, bekom­men Kin­der, die gesund sind (d.h. kei­ne neu­ro­lo­gi­schen Ein­schrän­kun­gen oder Fehl­bil­dun­gen haben), dann soll­te es bei mir auch klap­pen, rede­te ich mir ein. 🤔

Ende 2017 dann ich es dann drauf ange­legt und er hat­te nichts dage­gen.

Wir hat­ten es nicht eilig und den­noch dach­te ich, dass es bei mir — wenn gesund­heit­lich wirk­lich alles ok war — doch sehr schnell gehen könn­te (liegt in der Fami­lie). Auf der ande­ren Sei­te dach­te ich, dass wenn es eben NICHT gleich klapp­te, es sich auf jeden Fall hin­zie­hen wür­de.

Ich soll­te Recht behal­ten.

Die ers­ten drei Mona­te

ÜZ 1 – 3

Natür­lich habe ich mir gewünscht, dass es beim ers­ten Ver­such klappt — auch wenn ich Angst hat­te. Schwupps und der Lauf der Din­ge wäre nicht mehr auf­zu­hal­ten. Ich woll­te auch nicht über­rum­pelt wer­den von der Geburt, wäh­rend ich noch dabei war die Tat­sa­che zu ver­dau­en, über­haupt schwan­ger zu sein 😄

(Das hät­te mir vor allem gefal­len, weil ich auch schon in der Mit­tel­stu­fe beschlos­sen hat­te, dass mei­ne Kin­der Sep­tem­ber­kin­der wür­den. Ich hat­te näm­lich fest­ge­stellt, das die ein­zi­gen Men­schen, mit denen ich mich ohne Wor­te ver­stand, Stern­zei­chen Jung­frau waren. Und nein, ich „glau­be“ nicht an Astro­lo­gie, jeden­falls nicht eso­te­risch-spi­ri­tu­ell. Aber aus irgend­ei­nem Grund bewun­de­re ich nur die Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten der Men­schen, bei denen sich spä­ter (!) her­aus­stellt, dass sie Sep­tem­ber-Kin­der sind. Übri­gens ist auch mein Part­ner unter dem Zei­chen der Jung­frau gebo­ren, genau­so wie mei­ne ein­zi­gen zwei Freun­din­nen, mit denen ich seit nun schon 25 und 20 Jah­ren befreun­det bin. Zufall? Wer weiß ^^)

Es klapp­te natür­lich nicht sofort.

Und es klapp­te auch im Monat dar­auf nicht. Und im Monat dar­auf…

Bereits nach dem ers­ten Zyklus habe ich mit der Basal­t­em­pe­ra­tur­mes­sung ange­fan­gen — einem Bau­stein der sog. „sym­pto­ther­ma­len Metho­de“.

Mehr zur Mes­sung der Basal­t­em­pe­ra­tur und der sym­pto­ther­ma­len Metho­de fin­dest du auf fol­gen­den Sei­ten:

So toll Inter­net­sei­ten auch sind, ein gan­zes Buch kön­nen sie nicht erset­zen. Daher emp­feh­le ich dir, dir das Buch „Natür­lich und Sicher: Das Pra­xis­buch – Fami­li­en­pla­nung mit Sen­si­plan“ (her­aus­ge­ge­ben von der Arbeits­grup­pe NFP) zu besor­gen — so ver­schwen­dest du nicht tau­sen­de Stun­den bei der Suche nach Ein­zel­hei­ten der Aus­wer­tung dei­nes Zyklus in den end­lo­sen Foren des Inter­nets. 😉

Hier fin­dest du noch wei­te­re Buch­emp­feh­lun­gen zum The­ma natür­li­che Fami­li­en­pla­nung (NFP) bzw. der kor­rek­ten Anwen­dung der „sym­pto­ther­ma­len Metho­de“.

Wann war der Eisprung? (Basal­t­em­pe­ra­tur mes­sen)

Wie ich drauf kam?

Nun, ich hat­te bereits seit 2015 die Zyklus-App „Flo“ (hier bei Goog­le Play oder iTu­nes)auf mei­nem Han­dy und doku­men­tier­te mei­nen Zyklus. Ich woll­te ein­fach wis­sen, wann ich mit mei­nen Tagen rech­nen kann und weil mein Zyklus regel­mä­ßig war, lag die App in 97% der Fäl­le mit den Vor­aus­sa­gen sogar auf den Tag genau rich­tig. Neben­bei zeig­te sie mir auch immer den ver­meint­li­chen Eisprung-Tag an, was bis­her auch unin­ter­es­sant für mich war. Zuletzt gab es noch die Mög­lich­keit, die sog. „Basal­t­em­pe­ra­tur“ zu doku­men­tie­ren. Auch das — damals unin­ter­es­sant.

Doch die Zei­ten haben sich geän­dert.

Mit­hil­fe der sym­pto­ther­ma­len Metho­de kann man den Eisprung bis auf ca. vier Tage genau ein­gren­zen.

Die Basal­t­em­pe­ra­tur misst man jeden mor­gen vor dem Auf­ste­hen (!), am bes­ten direkt nach­dem man die Augen geöff­net hat, um her­aus­zu­fin­den, wann genau der Eisprung war.

Denn die Tem­pe­ra­tur geht am Tag oder 1 – 2 Tage nach dem Eisprung um 0,2°C nach oben — und bleibt dann dort mind. 11 – 16 Tage (Lute­al­pha­se). Geht die Tem­pi noch­mal 0,2 oder mehr run­ter, dann hat der Eisprung noch nicht statt­ge­fun­den!

Bleibt die Tem­pe­ra­tur län­ger als 16 Tage oben, kann man zu 98 Pro­zent davon aus­ge­hen, dass man schwan­ger ist.

Ansons­ten fällt sie 1 – 3 Tage vor oder am Tag der Peri­ode wie­der ab. Setzt die Peri­ode dann nicht ein und die Tem­pi geht wie­der hoch — ist man evtl. doch schwan­ger.

Die ers­te Zyklus­hälf­te (Fol­li­kel­pha­se) vari­iert in der Län­ge. Eine schwan­ken­de 1. ZH ist der Grund für einen unre­gel­mä­ßi­gen Zyklus. Das kann auf eine Eizell­rei­fe­stö­rung hin­wei­sen. Man­che Frau­en haben erst an Zyklus­tag 25 ihren Eisprung, statt am 14./15. Zyklus­tag, wie es im Lehr­buch steht (und wovon jeder Arzt erst­mal aus­geht).

In jedem Fall lernt man durch das Mes­sen der BT sei­nen Zyklus gut ken­nen, was sowohl Frau­en mit unre­gel­mä­ßi­gen Zyklus mehr Sicher­heit gibt als auch beim Kin­der­wunsch (wenns nicht gleich klappt) uner­läss­lich ist! Mehr dazu fin­dest du unter den oben genann­ten Links.

Dank der bereits vor­han­de­nen Daten in mei­ner App, wuss­te ich auch ohne zu mes­sen, dass mei­ne Lute­al­pha­se (die 2. Zyklus­hälf­te) 12 – 13 Tage lang ist. Dadurch wuss­te zumin­dest, dass ich kei­ne Gelb­kör­per­schwä­che hat­te (GKS) — die hat man nur, wenn die Peri­ode schon 8,9 oder 10 Tage nach dem Eisprung ein­setzt. Bei einer GKS pro­du­ziert der Gelb­kör­per nach dem Eisprung zu wenig Pro­ges­te­ron, um die Schleim­haut auf­recht zu erhal­ten — was die Ein­nis­tung ver­hin­dert.

Mehr zum The­ma weib­li­cher Zyklus hier:

Ich hat­te im 1. ÜZ ein paar Mal gemes­sen, am Anfang des Zyklus und um den Eisprung-Tag (wo er laut App lag) und dann gegen Ende, um zu schau­en, ob die Tem­pe­ra­tur oben blieb  — so wuss­te ich schon 2 Tage vor­her, dass es nur ein län­ge­rer Zyklus wür­de und ich nicht schwan­ger war.🤷‍♀️

Wann springt das Ei? (Ovu­la­ti­ons­tests)

Doch nur mit dem Mes­sen allein ist es nicht getan.

Der Sinn und Zweck der Mes­se­rei ist schließ­lich, den Eisprung mög­lichst genau ein­zu­gren­zen, schließ­lich haben wir nur EINEN Ver­such pro Monat und die Chan­cen dabei befruch­tet zu wer­den lie­gen bis Ende 20 bei mick­ri­gen 25 Pro­zent pro Zyklus *seufz*.

Du liebst Wahr­schein­lich­kei­ten und willst es GANZ GENAU WIS­SEN (so wie ich 😉 )? Dann hier ent­lang Ladies.

Ich muss­te her­aus fin­den, wann genau mein Eisprung ist.

Zu 90 Pro­zent befin­det sich der Eisprung im Zeit­fens­ter von zwei Tagen vor der ers­ten höhe­ren Mes­sung (1.hM) bis einen Tag nach der ers­ten höhe­ren Mes­sung der Basal­t­em­pe­ra­tur ((Schwan­ger­schafts­wahr­schein­lich­keit an den ver­schie­de­nen
Zyklus­ta­gen, Doku­ment vom Zen­trum für Fami­li­en­pla­nung, Endo­kri­no­lo­gie & Repro­duk­ti­ons­me­di­zin [PDF])). (Die Eizel­le „war­tet“ nach dem Sprung nur 12 – 18 Stun­den auf die Befruch­tung. Hat man also erst am Eisprung­tag Ver­kehr, kann es schon zu spät sein.)

Bei man­chen Frau­en sinkt die Tem­pe­ra­tur am Tag des Eisprungs noch­mal ab, um am nächs­ten Tag in die Höhe zu schie­ßen. Mein Eisprung war oft erst am Tag der 1.hM, also konn­te ich mich auf die Sta­tis­ti­ken nicht 100% ver­las­sen.

Dar­um besorg­te ich mir im 2. ÜZ ein wei­te­res Hilfs­mit­tel­chen: Ovu­la­ti­ons­tests.

Dis­c­lai­mer: Ich muss dazu sagen, dass ich zu die­sem Zeit­punkt noch recht ent­spannt war, was den Kin­der­wunsch angeht und das alles aus Neu­gier aus­pro­bier­te. Wer mich kennt, weiß, dass ich immer alles „ganz genau“ wis­sen will und mich mit jedem neu­en The­ma, auf das ich die Schein­wer­fer mei­nes Bewusst­seins rich­te, sehr inten­siv und gründ­lich befas­se. Dabei spielt das Gen­re oder die Rele­vanz für mein Leben eigent­lich kei­ne Rol­le (das Prio­ri­tä­ten­set­zungs­pro­blem hat hier sei­nen Ursprung). Wenn ich mich ein einem The­ma fest­bei­ße, dann recher­chie­re ich bis zum Umfal­len. 😅